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Allergien
Die Anzahl der allergischen Haustiere nahm in den letzten Jahren sprunghaft zu. Der Grund dafür ist häufig leicht zu finden. Er liegt in den meisten Fällen im Futter. Wenn dem Organismus Substanzen über das Futter, über Impfungen und Medikamente etc. zugeführt werden, muss er irgendetwas damit anfangen können. Ist das nicht der Fall, so lagert er sie irgendwo ab in einer Art körperlicher Mülldeponie. Diese Müllhalden belasten den Körper. Solange es nur wenig ist, kann das Tier damit noch einigermassen leben. Vermehren sich diese Mülldeponien, so ist der Körper überfordert und zeigt Anzeichen dieser Belastung. Das können verschiedene Symptome sein: Juckreiz mit oder ohne Hautrötungen, Haarausfall, stumpfes, glanzloses Fell etc.
Das ist nur der Anfang. Wenn gegen diese Anzeichen nichts unternommen wird, verschlimmert sich der Zustand des Tieres. Es zeigt in der Folge immer schwerere Krankheitssymptome bis hin zu Krebs.
Gegen diese Symptome hilft eine relativ einfache Methode: Man füttert das Tier anfänglich mit einer sogenannten Ausschluss-Diät um sicher zu gehen, dass es keine Substanzen zu sich nimmt, auf die es allergisch reagiert. In regelmässigen Abständen kommen weitere Lebensmittel hinzu, die wieder auf ihre Verträglichkeit geprüft werden. So erhält man mit der Zeit eine ganze Liste von Nahrungsmitteln, die dem Tier gefüttert werden können. Da all diese Sachen frisch gefüttert werden, enthalten sie noch alle lebenswichtigen Substanzen und unterstützen damit den Organismus beim Gesundwerden. Der so entlastete Körper beginnt, seine Altlasten abzubauen und wird auf diese Weise nach einer gewissen Zeit wieder völlig gesund und allergiefrei sein. |